Archiv für Sex & Drugs
15/12/2009
· Gespeichert unter Fussball & andere Todesursachen, Pattis Alltag & Realsatire, Reime, Verse, Schnitzelbänke, Slam Poetry, Sex & Drugs, literarischer Adventskalender · Tagged satire, Tiger Woods
Die mit dem Tiger tanzen
Wer gut einlochen kann, lässt auch in der Freizeit seine Finger nicht gerne davon. Und welcher Golfer möchte sich ewig auf dem gleichen Rasen austoben? Welcher Profi gibt sich mit einem einzigen Loch zufrieden? Im Zusammenhang mit den Sex-Affären des besten Einlochers der Welt gewinnt der folgende Sinnspruch eine neue, ungeahnte Brisanz: (Es ging zwar ursprünglich ums Schönsaufen. Doch die Ernüchterung der hübschen Möchtegern-Caddies lässt am nächsten Morgen auch bei einem attraktiven Multi-Millionär nicht auf sich warten.)
Die Essenz der Groupie-Kunst in zwei verbalen Wortketten
Abends mit einem Tiger zu Bett gehen
Morgens mit einem Kater aufstehen
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06/04/2009
· Gespeichert unter Pattis Alltag & Realsatire, Sex & Drugs, xSÜNDEr: Fast ein Tagebuch
Vorher-Nachher. Aber Vorsicht: Nach dem Fasten ist vor dem Fast-Food.
Jä, jo, seufzt der Basler. Jojo, seufzt Frau Basler.
Es ist vollbracht. Der Palmsonntag wedelte im frühlingshaft grünen Kleid das Ende der Fastenzeit ein. Meine Weltanschauung darf nun endlich wieder satirisch werden. Die letzten 40 Tage war sie so unpraktisch anorektisch.
Die letzten Tage hätten ein Fasten-Fest werden sollen, mein Körper eine Fasten-Festung, gewässsert, gegossen, schlank und rank wie eine Zierpflanze im Wassertank. Der Wassertrank liess mich auch tatsächlich vegetieren. Aber die Bewusstseinerweiterung kraft Speisezettelverschmälrung blieb aus.
Mein Gelegenheitslover, der Zahnarzt, zwang mich gezuckerten Vitaminsaft zu trinken, bevor er zur Sache ging. Er wollte verhindern, dass ich umkippte, wenn er seine grosse Spritze auspacken und mir mit voller Wucht ins geschundene Zahnfleisch rammen würde. Das Gegenteil war der Fall. Die Spritze wirkte nicht und ich schlug beim ersten Bohrerkontakt den neuen Zahnarztstuhl in Trümmer. Nachdem er dann zwei weitere Ladungen abgespritzt hatte, kam es endlich. Das Flash. Glückseligkeit. Der Mund blieb 24 Stunden taub.
Und danach: Das grosse Fressen. Das Fastenbrechen. Fressen bis zum Fast-Erbrechen.
37. Tag
Tagesbilanz:
Zu viel Speck am Leib: 26kg
Zum leiblichen Wohl: Wasser
Zur Leibesertüchtigung: Rücken-, Bauchmuskulatur-Training
Sünden: Der Schönheitsschlaf dauerte bis in die Mittagsstunden
38. Tag
Tagesbilanz:
Zu viel Speck am Leib: 25kg
Zum leiblichen Wohl: Wasser, etwas Amalgam aus der alten Zahnfüllung
Zur Leibesertüchtigung: Rücken-,Bauchmuskulatur, Kampfsport im Zahnarztstuhl.
Sünden: Mein alljährlicher Oralsex mit dem Zahnarzt, der mehr und mehr sado-masochistische Züge annimmt.
39. Tag
Tagesbilanz:
Zu viel Speck am Leib: 24,5kg
Zum leiblichen Wohl: Wasser
Zur Leibesertüchtigung: Rücken-, Bauch-, Bein-, Walking- (aber ohne Gehhilfen), und Velotraining. Quasi ein Triathlon mit Trockenschwimmen
Sünden: Ich fluchte, weil die Wasserkur gar nichts brachte und ich freute mich aufs Essen. Träumte von Kartoffeln und Teigwaren und überhaupt.
40. Tag
Tagesbilanz:
Zu viel Speck am Leib: 24kg
Zum leiblichen Wohl: ESSEN. Richtiges, feines, göttliches Manna. Griechischer Salat, direkt vom Olymp! Feta-Käse! Oliven! Wahnsinn! Erdbeerjoghurt! Ratatouille! Tomatensauce!
Zur Leibesertüchtigung: Magen- und Darmmuskulatur übrstrapaziert. Das Monstrum von Home-Trainer, das die Nachbarn im Keller stehen haben, eigenhändig 4 Stockwerke nach oben geschleppt und während Giaccobo & Müller immer feste getreten.
Sünden: Die Sünden liegen vor allem in der Zukunft. Freuen wir uns auf die Ostereier und den liebgewonnenen, alten Jojo-Effekt. En Guete.
01/04/2009
· Gespeichert unter Pattis Alltag & Realsatire, Politik & Pattis Presseschau, Sex & Drugs, xSÜNDEr: Fast ein Tagebuch · Tagged Beat Schlatter, Fasten, Flash, satire, Wasser, Wasserkur
Die Wasserkur
Beat Schlatter hat gerade mal 10Kilogramm abgenommen und das war den grössten Tageszeitungen des Landes eine Schlagzeile wert. Weichei. Nächste Woche werde ich mein Fastenopfer beenden und mehr Kilogramm verloren haben als die SP Wähleranteile. Trotzdem werde ich noch so aufgeblasen und übergewichtig sein, wie diese andere Partei. Nur dass ich zwischen meinem S und meinem P kein Volk, sondern nur schwabblige Manipuliermasse habe. Zugegeben, der Unterschied ist minim.
Was haben mir doch nicht all die gelegentlich fastenden Hausfrauen und Lifestyle-Tussis (Männer hatte es interessanterweise keine dabei) erzählt: Nach drei Tagen komme das High, es sei spirituell, meditativ, eine Bewusstseinerweiterung. Bisher habe ich herzlich wenig davon verspürt. Bisher habe ich auch nicht wirklich gefastet, sondern mich lediglich flüssig-vegan, kohlenhydrat- & eiweissfrei ernährt.
Wenn ich mich schon quäle, will ich aber zumindest den Rausch. Heute beginnt meine Wasserkur. Erlaubt ist: Wasser. Wasser mit Kohlensäure, Wasser mit Aroma, ungesüsster Tee, ungesüsster schwarzer Kaffee und vielleicht nehme ich noch Coke zero dazu. Ein bisschen Lifestyle muss sein.
Ich melde mich, sobald ich das Flash verspüre. Schliesslich sind die wilden Jahre mit illegalem Drogenkonsum vorbei. Mal schauen, was die Gesundschrumpfung diesbezüglich zu bieten hat.
35. Tag
Tagesbilanz:
Zu viel Speck am Leib: 26kg
Zum leiblichen Wohl: egal, was es war, es war zu viel.
Zur Leibesertüchtigung: Rücken, Bauch, Beine trainiert
Sünden: Auch Gemüse kann man zu viel essen
36. Tag
Tagesbilanz:
Zu viel Speck am Leib: 26kg
Zum leiblichen Wohl: Gemüsesuppe mexikanisch
Zur Leibesertüchtigung: Rücken, Bauch, Beine
Sünden: Irgendwie habe ich die Lust am Fasten verloren. Ich will was zu beissen. Ab morgen gibt’s Wasserkur.
08/01/2009
· Gespeichert unter (ein-)gefangen im Netz, Pattis Alltag & Realsatire, Politik & Pattis Presseschau, Sex & Drugs, Uncategorized · Tagged Gegen den Bau von Minaretten, Helvetia, minarett-initiative, Minarette, satire, Schweiz, volksinitiative
Danke, lieber Vetter, für die Einladung in die Facebook-Gruppe. Leider kann ich nicht beitreten:
Unbefleckt, rein und blütenweiss liegt es auf rotem Grund. Ein kreuzförmiger Keuschheitsgürtel auf dem blutenden Muttermund der Demokratie. Ein Heftpflaster, das die vier Landesteile mehr schlecht als recht zusammenhält. Jeder hat sein Kreuz zu tragen und die leicht kreuzkriecherische Haltung wurde uns mit dem Landeswappen auf unsere Identität gestempelt. Die Schweiz, welche wie ein morgenrotes Ferkel dahertritt: Ein Umriss, ein Wappen, ein einig Volk von Glaubensbrüdern. Das weltweit einzige, welches sich per definitionem mit der Nationalität auf dem Personalausweis identifizeiren muss. Kleinkreuzkariert vereint in kurzschwänziger Egalité, neidisch schielend auf die schamlos zur Schau gestellte Stosskraft der Halbmondsicheln.
Standhaft hat sich die tapfere Helvetia gegen fremde Vögte gewehrt. Sie liess sich nicht besitzen noch besetzen. Bestiegen wurde höchstens mal die Jungfrau, diese Hure, wenn die willigen Alpinisten genügend Geld auf dem Hotel-Nachttisch zurückliessen.
Weder Schild noch Wappen, kein Kreuzpflaster und kein Keuscheitsgürtel können jedoch einen machtlüsternen Phallus von der Penetration abhalten. Panikerstarrt registriert die plötzlich wehrlose Helvetia die pulsierende, pochende Potenz des islamischen Speeres.
Die 700 Jahre währende Jungfräulichkeit wird beendet, das Hymen gewaltvoll durchbrochen, die Demokratie wird defloriert. Eine Eruption östlicher Leidenschaft, ein trojanischer Hengst, minarette sich, wer kann!
Über die bis anhin Unbefleckte ergiesst sich nun, Allah lobpreisend, ein virenschwangeres Ejakulat. Hilflos vergewaltigt, mit Milben, Dreck und Abschaum infiziert, mit bestialischen Bastarden geschwängert, befleckt, bespuckt und besudelt ist die Schweiz dem Untergang geweiht. Heil dir, Helvetia!
Als Frau kriege ich keine Kreuz-, sondern Unterleibsschmerzen beim Anblick dieser Vergewaltigung. Als Frau müsste ich diese Propaganda mit wehenden Schweizerfahnen unterstützen. Freudig müsste ich die freudianische Botschaft verstehen und schweizerkreuzritterlich für die Keuschheit kämpfen.
Doch eines habt ihr vergessen, ihr vermeintlichen Meinungsmacher, ihr rechtschaffenen Mannen.
Sogar Helvetia und ihre Töchter wollen nicht als alte Jungfern sterben und sagen sich: lieber einmal richtig gevögelt werden, als in inzestuöser Verlogenheit oder vor lauter keuscher Langeweile zu krepieren.
02/01/2009
· Gespeichert unter Pattis Alltag & Realsatire, Sex & Drugs, Uncategorized
2008 mit einem Tiger zu Bett gegangen
2009 mit einem Kater aufgewacht
31/12/2008
· Gespeichert unter Pattis Alltag & Realsatire, Politik & Pattis Presseschau, Sex & Drugs, Uncategorized · Tagged bankenkrise, Banker Witze, Feuerwerk gratis, Gutes Neues, humor, Investment-Banker, Jahr 2009, Monopoly, satire, Silvester, Tipps
Alljährlich stehen junge Menschen in diesem Land vor denselben existentiellen Fragen: Wo findet die abgefahrenste Silvesterparty statt? Wo kann ich mich am stilvollsten volllaufen lassen? Wo finde ich die aufreizendsten Damen und die attraktivsten Herren, welche ich nicht Neujahrmorgens um sieben noch verzweifelt schön saufen muss, da nur noch Schwemmholz an meine Gestade gespült wird? Wo habe ich den besten Blick auf ein bombastisches Feuerwerk? Und wo finde ich alles Genannte möglichst gratis?
Dieses Jahr fällt das Antworten vegleichsweise leicht. Ich suche attraktive, stilvolle Menschen, welche sich auf internationalem Yacht- oder Galasaal-Parkett bestens auskennen? Nichts leichter als das. Fündig werde ich in den Suppenküchen der Bahnhofstrasse und der Wallstreet. Da sitzen die cravattierten Investment-Banker, bekommen eine warme Mahlzeit und dürfen den ganzen Abend gratis Monopoly spielen.
Um Mitternacht gibts eine Tischbombe ohne Boni, dafür mit bunten Bonbons. Daran können sich die Gentleman dann ihr Colgate-Gel-Lächeln aus dem Gesicht beissen. Die Linien weissen Pulvers auf den Tischen stammen von Kriederesten: Die smarten Herren haben sich mit Sternsingen ein kleines Neujahrsgeld verdient.
Man braucht sie weder schön zu saufen, noch durch Alkohol gefügig zu machen: Sie sind froh, wenn sie für die Nacht irgendwo unterkommen können. Allerdings kriegen sie noch nicht mal den kleinen Finger hoch. Die fallenden Kurse sitzen tief: Sie haben schon längst die Unterhose erreicht. Endlich habe ich als übergewichtige Frau auch wieder Chancen: Ich brauche dem gefallenen Banker nur meine steigende Gewichtskurve zu präsentieren und schon steht wieder alles im Lot. Eine solches Wachstum mit gleichzeitiger Expansion in alle Richtungen hat er garantiert schon lange nicht mehr gesehen.
Für ein wirklich gelungenes Feuerwerk hingegen empfiehlt sich eine Städtereise. Gute Stehplätze gibt’s kostenlos und mit Adrenalin-Garantie: Man nehme den nächsten Flug, fliege mit Vollgas nach Gaza.
In diesem Sinn: Flüüget guet übere …
29/12/2008
· Gespeichert unter (ein-)gefangen im Netz, Pattis Alltag & Realsatire, Sex & Drugs · Tagged Faust, fisting, safe-search

Blind war ich. Blind und naiv. Ich suchte nur nach dem Bild einer Faust im Netz. Wie immer, der grösseren Resultatedichte wegen, auf englisch. Und da gerade Schulferien sind und weder SchülerInnen noch Schulleitung mir über die Schultern schauen können, deaktivierte ich den Safe Search. Zum ersten Mal wahrscheinlich, wie mir nachträglich dämmert. Denn statt Fäuste spuckte mir Google vor allem alle möglichen Verstecke für die Fäuste aus. So dass von den Fäusten nur noch die Ellenbogen zu sehen waren. Das war für mich ein Faustschlag ins Gesicht. Um nicht zu sagen in den Unterleib. Den weiblichen, wohlverstanden.
……
ps. Heikle Ansichten wurden mit dem Logo der Studentenplattform students.ch zensuriert.
22/12/2008
· Gespeichert unter (ein-)gefangen im Netz, Aus der Schulstube geplaudert, Pattis Alltag & Realsatire, Politik & Pattis Presseschau, Reime, Verse, Schnitzelbänke, Slam Poetry, Sex & Drugs, Studium & andere Dummheiten, literarischer Adventskalender · Tagged Christkind, Magazin Tagesanzeiger, Was ich mag, was ich nicht mag, Weihnachtsgedicht
(Im Magazin des Tages-Anzeigers gibt es jeweils eine Kolumne über eine bekannte Persönlichkeit, welche aufzählt, was sie mag und was sie nicht mag. Die Beiträge lesen sich wie Wunschzettel ans Christkind. Und ganau dazu haben sie mich inspiriert. Gestern: Was ich mir wünsche)
2. Was ich mir NICHT wünsche:
Dass all meine Träume sich erfüllen,
dass wir weiter die Welt zumüllen,
dass Raser hinter Rasern rasen,
dass Kühe nicht mehr draussen grasen,
dass ich ein kleines Haustier kriege,
(pro Haushalt reicht schon eine Ziege)
dass Angst und Panik uns anleiten,
dass wir verlernen, uns zu streiten.
Ich wünsch mir nicht, dass Kinder leiden,
dass wir uns nur noch modisch kleiden,
dass wir nur noch englisch sprechen,
dass wir die Versprechen brechen,
dass uns ein Minarettchen stresst,
dass mich der Bärtige verlässt,
dass wir uns ein Auto kaufen,
dass sich Kinder nicht mehr raufen,
dass alles immer schneller geht,
dass man die ganze Welt versteht,
dass Raucher böse Menschen sind,
dass man schon alles darf als Kind,
dass immer nur die Stärkeren siegen,
dass schwarze Schafe Tritte kriegen,
dass meine Kurven tiefer hängen,
dass Unbegabte nicht mehr sängen,
dass man nur mit Erdöl feuert,
dass man die Welt mit Schwänzen steuert,
dass mein Körper expandiert,
dass die Wirtschaft ganz stagniert,
dass die AHV versagt,
dass man mir nur Nettes sagt,
und Rückenschmerzen, Rheuma, Gicht,
wünsch ich mir vom Christkind nicht.
21/12/2008
· Gespeichert unter (ein-)gefangen im Netz, Aus der Schulstube geplaudert, Pattis Alltag & Realsatire, Politik & Pattis Presseschau, Reime, Verse, Schnitzelbänke, Slam Poetry, Sex & Drugs, Studium & andere Dummheiten, literarischer Adventskalender · Tagged Christkind, Magazin Tagesanzeiger, satire, Was ich mag, was ich nicht mag, Weihnachtsgedicht, Wunschzettel
(Im Magazin des Tages-Anzeigers gibt es jeweils eine Kolumne über eine bekannte Persönlichkeit, welche aufzählt, was sie mag und was sie nicht mag. Die Beiträge lesen sich wie Wunschzettel ans Christkind. Und ganau dazu haben sie mich inspiriert. Morgen: Was ich mir nicht wünsche)
1. Was ich mir wünsche:
Ich wünsch mir, dass ich weiter schreibe,
dass das W-Lan des Nachbarn offen bleibe!
Ich wünsch mir Spass bei jeder Paarung
und eine Laser-Bart-Enthaarung.
Ich wünsch mir von den Schülern Ruhe,
für Reste eine Tiefkühltruhe,
‘ne Digi-Cam zum Filmchen Drehen,
Digi-TV zum Filmchen Sehen.
Ich wünsche mir mehr Sachverstand
beim Stimmenfang in unserm Land.
Ich wünsch mir, dass Mörgeli bald wieder tanzt,
und dass der Ueli gut konkordanzt,
dass die Banker aus Krisen lernen,
sich Putzfrau und Big Boss nicht zu weit entfernen,
dass Eltern die Kinder wirklich erziehen,
dass sie die Konflikt nicht einfach fliehen.
Ich wünsch mir zu fressen, ohne zu feissen,
und nach meiner Heirat noch gleich zu heissen.
Ich wünsch mir Räbebappe mit Speck,
einen Putzmann für den Dreck,
eine feucht-fröhliche Stille Nacht.
Ich wünsch mir mehr Frauen an der Macht.
Ich wünsch mir, dass Männer die Kinder gebören,
und monatlich Blut unter Schmerzen verlören.
Und meiner Freundin wünsch ich viel Kraft,
während der umständlichen Schwangerschaft.
Ich wünsche mir mehr Wärme, bloss
ohne CO2-Austsoss.
Ich wish Obama, that he can.
Ich wünsch mir ein eigens Wireless-Lan.
Ich wünsch mir, dass vieles so bleibt, wie es ist,
dass es mehr schneit und weniger pisst,
dass HarmoS wirklich harmonisiert,
dass Intergration integriert,
dass der Bärtige bald doktoriert,
dass mein Blog Leser generiert,
dass uns kein schlimmes Unglück passiert,
dass der Staat nicht zu wenig Steuern kassiert,
dass man die Managerlöhne halbiert,
dass Lara Gut weiterhin gut trainiert
und dass alles läuft wie geschmiert.
Und nach dem Stress ein kühles Bier,
Liebes Christkind, das wünsche ich mir.
20/12/2008
· Gespeichert unter Pattis Alltag & Realsatire, Reime, Verse, Schnitzelbänke, Slam Poetry, Sex & Drugs, literarischer Adventskalender · Tagged Alkohol, Feiertage, Kater, Katze, satire, Weihnachtsgedicht
Die Weihnachtskatze
Die Weihnachtskatze kommt
klein, kuschelig,
mit eingezogenen Krallen.
auf samtenen Pfoten
schleicht sie heran.
Warm und weich.
Dann zeigt sie,
viel später,
ihr wahres Gesicht.
Den hämmernden Schmerz.
Die Weihnachtskatze hat Durst.
Die Weihnachtskatze ist männlich.
Sie ist ein Kater.