Archiv für (ein-)gefangen im Netz

Todesstrafe für Mörder!

stuhlTodesstrafe für Kinderschänder! Todesstrafe für Pädophile und Perverslinge!
Wisst ihr eigentlich, wie viel uns solche preversen Menschen (eigentlich sind das ja keine Menschen, sondern Tiere, Monster, sicher gehören sie nicht zu derselben Spezies wie ich) täglich kosten, wenn sie im Gefängnis sind? Wusstet ihr, dass die da Kabelfernsehen, Computer Fitnesszenter und teilweise sogar Prostituierte haben? Wie viele hartarbeitende, anständige, nicht-kriminelle Familienväter wären froh, wenn sie sich nur einmal im Leben eine Prostituierte leisten könnten!
Die traurige Wahrheit ist, dass wir solchen Ungeheuern einen Luxusaufenthalt finanzieren und das mit unseren Steuergeldern. Dabei ist jedes anständige Rechtssystem auf Symmetrie, auf Rache aufgebaut: Der Täter soll das durchmachen müssen, was er dem Opfer antat. Im Iran wurden kürzlich einem Frauenschänder, der einer Frau die Augen mit Säure verätzt hat, ebenfalls die Augen verätzt. Allerdings vorerst nur eines, weil sie ja nur eine Frau war. Für 30′000 Franken konnte sie ihm dann auch das zweite verätzen lassen.
Und wie schnell hätten wir über Facebook doch 30′000 Franken beisammen, um einem Perversling BEIDE Eier abzuschneiden, bevor wir ihn auf dem Stuhl rösten! Auge um Auge.
Ein Amokläufer sollte zusehen müssen, wie zuerst seine Familie niedergemäht wird und unter Schmerzen krepiert, bevor er selbst den erlösenden Schuss bekommt. Etwas leiden sollte er allerdings schon noch.
Da die Todesstrafe leider teuerer kommt als ein Luxusgefängnisaufenthalt (das wissen wir vom grossen Bruder Uncle Sam) wäre möglicherweis eher die Einführung der Sharia angebracht.
Risikogruppen, psychisch Kranke, Kriminelle, Raser, potenzielle Mörder und Amokläufer, Fritzels, Dani Hs  sollte man vorsorglich verwahren, damit es gar nie soweit kommt. Wenn man den Statistiken glaubt, wären das dann vor allem Aussenseiter, liebe Onkel, Ausländer, katholische Priester, Rechtspopulisten, Väter, Investmentbanker, Schüler und eigentlich sowieso alle Männer. Und da die Verwahrung noch teurer ist als die Todesstrafe, sollten Risikogruppen gar nicht erst geboren werden. Also Frauen, schaut zu, dass ihr nur Mädchen zur Welt bringt! Wie friedlich wär doch unser Land.
Falls uns in einer solch friedlichen Welt dann doch langweilig wird, können wir uns mit Indien und China zusammentun, damit zumindest die Geschlechtersymmetrie wieder stimmt.
…..

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Die Leichenfledderer der Lucie T.

lucie_trezziniAm Morgen schellt das Telefon. „Hi, hier ist Martin Gansinger, hast du schon gehört?“ – “ Ach du bist es! der Journi! Was soll ich gehört haben?“ – „Ja, die Lucie, da bei dir! Die Entführte! Kann ich dich interviewen?“ – „Was hat diese Entführte mit mir zu tun?“ – „Du wohnst doch da! Hast du nichts gesehen?“ – „Nein, hab ich nicht, sorry, da musst du wohl andere fragen, viel Glück!“
Langsam dämmert mir, weshalb unten auf dem Parkplatz die Polizei steht. Und SF. Und Tele Züri. Und Tele M1 und wie sie alle heissen. Deshalb gleicht unsere Strasse einem zoologischen Garten und die Journalisten- und Gaffermeute starrt mit offenen Mündern und Fragezeichen in den Augen an unsere Fenster.
Manchmal geht jemand raus. Manchmal gibt jemand ein Interview. Die plötzliche Trauer um das mir unbekannte Mädchen kommt unerwartet und heftig.
Ich schliess die Fensterläden und schau mir die Pressekonferenz im Lokalsender an. Live.

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Finde die 10 Unterschiede!

Wenn wir schon bei der politischen Bildsprache sind: Die Rechten sind bilingue geworden. Sie sprechen gekonnt die Sprache der Linken, setzten auf die Farben der Sozialdemokraten: Statt dass uns ein bunt strahelndes Sünneli anlacht, jagt uns die depressive schwarz-weiss Ästhetik mit rotem Balken, ein Bildaufbau der bis anhin eigentlich den Sozis und der WoZ vorbehalten war, einen Schauer über den Rücken.

Wer findet die 10 Unterschiede?

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Die Entjungferung der Schweiz (und weshalb ich tatenlos zusehe)

minarettDanke, lieber Vetter, für die Einladung in die Facebook-Gruppe. Leider kann ich nicht beitreten:
Unbefleckt, rein und blütenweiss liegt es auf rotem Grund. Ein kreuzförmiger Keuschheitsgürtel auf dem blutenden Muttermund der Demokratie. Ein Heftpflaster, das die vier Landesteile mehr schlecht als recht zusammenhält. Jeder hat sein Kreuz zu tragen und die leicht kreuzkriecherische Haltung wurde uns mit dem Landeswappen auf unsere Identität gestempelt. Die Schweiz, welche wie ein morgenrotes Ferkel dahertritt: Ein Umriss, ein Wappen, ein einig Volk von Glaubensbrüdern. Das weltweit einzige, welches sich per definitionem mit der Nationalität auf dem Personalausweis identifizeiren muss. Kleinkreuzkariert vereint in kurzschwänziger Egalité, neidisch schielend auf die schamlos zur Schau gestellte Stosskraft der Halbmondsicheln.

Standhaft hat sich die tapfere Helvetia gegen fremde Vögte gewehrt. Sie liess sich nicht besitzen noch besetzen. Bestiegen wurde höchstens mal die Jungfrau, diese Hure, wenn die willigen Alpinisten genügend Geld auf dem Hotel-Nachttisch zurückliessen.

Weder Schild noch Wappen, kein Kreuzpflaster und kein Keuscheitsgürtel können jedoch einen machtlüsternen Phallus von der Penetration abhalten.  Panikerstarrt registriert die plötzlich wehrlose Helvetia die pulsierende, pochende Potenz des islamischen Speeres.

Die 700 Jahre währende Jungfräulichkeit wird beendet, das Hymen gewaltvoll durchbrochen, die Demokratie wird defloriert. Eine Eruption östlicher Leidenschaft, ein trojanischer Hengst, minarette sich, wer kann!

Über die bis anhin Unbefleckte ergiesst sich nun, Allah lobpreisend, ein virenschwangeres Ejakulat. Hilflos vergewaltigt, mit Milben, Dreck und Abschaum infiziert, mit bestialischen Bastarden geschwängert, befleckt,  bespuckt und besudelt ist die Schweiz dem Untergang geweiht. Heil dir, Helvetia!

Als Frau kriege ich keine Kreuz-, sondern Unterleibsschmerzen beim Anblick dieser Vergewaltigung. Als Frau müsste ich diese Propaganda mit wehenden Schweizerfahnen unterstützen. Freudig müsste ich die freudianische Botschaft verstehen und schweizerkreuzritterlich für die Keuschheit kämpfen.

Doch eines habt ihr vergessen, ihr vermeintlichen Meinungsmacher, ihr rechtschaffenen Mannen.
Sogar Helvetia und ihre Töchter  wollen nicht als alte Jungfern sterben und sagen sich: lieber einmal richtig gevögelt werden, als in inzestuöser Verlogenheit oder vor lauter keuscher Langeweile zu krepieren.

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Top Twenty 2008

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Meistgesuchte Begriffe 2008

frog2Kaum neigt sich das Jahr dem Ende entgegen, tendiert jedes Medium  dazu, sich ein bisschen selbst zu zelebrieren. Die Tageszeitungen bringen Rückblicke, ebenso die Fernsehstationen, Google veröffentlicht die Liste mit den meistgesuchten Begriffen. Nun, was Google kann, kann Patti schon lange. Hier die meistgesuchten Begriffe, mit denen mein Blog gefunden wurde.
Von wegen, Sex sei nicht mehr in den TopTen …
(Es folgen die Top Twenty der meistgelesenen Blogposts)

sex beim zahnarzt
masturbation
loriot advent
samichlaus verse
samichlaus reim
sex zahnarzt
sex
das männliche gehirn
vorspiel
sex mit dem zahnarzt
fußbälle
intimverkehr
euro 08
verse samichlaus
reime mit s
zahnarzt sex
cs bälle
sex mit zahnarzt
advent loriot
adventskalender verse
satirische weihnachtsgedichte
reime und verse frau und mann
ueli maurer neger
euro humor
patti7on7tour
rekrutensex im zug
samichlaus versli
vers reim schnitzelbank
das isch dä stärn vo bethlehem
reime zu schnitzelbank
sommeregger
reime auf gemüse
mittelfinger im mund
fussball webseiten pakistan
euro08
haustiere hasse ich
reime mit blick
schulfächer für kriminologie
alte adventskalender
wie hätte ich in den 60ern ausgesehen
salz auf meiner haut
sex und zahnarzt
akkorde schtärn vo bethlehem
masturbations hompage
wie hÄtte ich ausgesehen
samichlaus reime
predigt das isch dä stärn
reim maurer hanf
katastrophe reim
gotthard pattis

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Das Fist-Ding

Blind war ich. Blind und naiv. Ich suchte nur nach dem Bild einer Faust im Netz. Wie immer, der grösseren Resultatedichte wegen, auf englisch. Und da gerade Schulferien sind und weder SchülerInnen noch Schulleitung mir über die Schultern schauen können, deaktivierte ich den Safe Search. Zum ersten Mal wahrscheinlich, wie mir nachträglich dämmert. Denn statt Fäuste spuckte mir Google vor allem alle möglichen Verstecke für die Fäuste aus. So dass von den Fäusten nur noch die Ellenbogen zu sehen waren. Das war für mich ein Faustschlag ins Gesicht. Um nicht zu sagen in den Unterleib. Den weiblichen, wohlverstanden.

……

ps. Heikle Ansichten wurden mit dem Logo der Studentenplattform students.ch zensuriert.

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Pattis Adventskalender 23: Schlagzeilen vom 22. Dezember

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(Was meint die Presse kurz vor Weihnachten? In einem Experiment habe ich einem grossen Literaten nachgeeifert:  Karl Kraus war ein begnadeter Wiener Satiriker, welcher während des Ersten Weltkrieges Schlagzeilen und Zeitungsberichte zu zig-seitigen Mono- und Dialogen montierte.
Ähnliches habe ich mit den (praktisch unveänderten)  Schlagzeilen und Titeln aus dem gestrigen Tages-Anzeiger gemacht.  Von Weihnachtsstimmung keine Spur! Hier eine kleine Auswahl.)

Die irakische Ölstadt Basra strebt nach Autonomie!
Im Netz: Die wahre direkte Demokratie!

Internetsucht wird oft spät registriert!
Wenn Jugendliche gewalttätig ihre Eltern angreifen!
Die UBS-Tochter in Brasilien intigriert!
Frau verletzt auf Fussgängerstreifen!

Moskau: Verletzte bei Explosion!
Mit Pülverchen in der Gib-Gas-Region!
Autolenker getötet bei Frontalkollision!
Und plötzlich stoppt auch Fiat beinahe die Produktion!

Wie Schweizer Sportler erfolgreich rasen und fliegen!
Raser in Bülach erhält Fahrverbot!
Simon Ammann: Am weitesten fliegen,

aber dann beim Landen in Not!

Skifahren ist ökologischer als Fliegen!
Österreich: Skifahrer erleiden Lawinentod!
Bei Dachlawinen haftet der Eigentümer!
Swiss macht Flugplan um 2,5 % dünner!

Uni-Professorin für Geschlechterforschung!
Eine Frau gegen Männer, Macht und Moral!
SVP ruft vermehrt nach Ordnung!
Verletze beim griechischen Fanal!

Mit Feuerwerk und Flaschen gegen Polizei!
Luzerner Polizei auf Jungstier-Jagd!
Luzerner Bauern verdrecke Bäche!
Belgischer König führt Krisengespräche!
Sonntagsverkäufe: Keine Spur von Krise!
Die Bestien belauerten sich wie im alten Rom!
Hochnebelartige Wolken, Sonne und Bise!
Im Februar steigen die Preise beim Strom!

Palestinänser greifen mit Raketen Israel an!
Russland liefert Raketen an den Iran!
Schüler hat sich in Bonstetten das Leben genommen!
Friedenslicht aus Bethlehem angekommen!

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und hier noch der Rest, ungereimt:

Mediziner aus dem Zürcher Oberland wegen Schändung verurteilt
Wenn Talente sich antreiben
Kritik am Schweizer Einsatz gegen Piraten
Festnahmen und Verletzte in Griechenland
Lastwagen gerät in Pratteln in Brand
Kirchenbesetzer wollen ausharren
Bischof Koch sieht Zölibat nicht als Glaubensfrage
Ein digitaler Radio für alle Lebenslagen

Sieben Achtlinge feiern zehnten Geburtstag
Jede zweite Pensionskasse in Unterdeckung
Griechenland kommt nicht zur Ruhe
Mit Max Bill die Dinge einfacher und leiser machen

Malaysische Imame verbieten Yoga
Alle reden sich heraus – daran krankt Amerika

Obama hat sein Regierungsteam aufgestellt
Barak Obama will statt 2,5 nun 3 Millionen Jobs schaffen
Netanyahu, Livni und Barak kämpfen um jeden Sitz
Neun kopflose Leichen entdeckt,

Wo ist Vasanas Mutter?
Das grosse juristische Weihnachtsrätsel
60 Millionen Franken für Japans Wirtschaft

Auch Kanada hilft der Autoindustrie
UBS erhält Geld von Konkurrenz

Nur der Fiskus verdient an Rückgewähr
Ausfall-Riskio, kein Geheimnis mehr

Selbstmord eines Schülers schockt Säuliamt
Radaubrüder in Schlieren endlich gestoppt
Nummer verriet Lenker
Laster sprühte Funken
Küche in Flammen, Brand in Wohnhaus

Die russische Festung ist einnehmbar
Die Lieblingstänzerin von Stalin ist tot

Rollerfahrer auf Kreuzung verletzt
Erfolg dank starker Defensive
Angreifer Albrecht triumphierte als geschickter Taktiker

Erfolg – egal, wie breit und lang die Bretter waren

Zwei Verlorene in der Robidog-Schweiz
Solidarität unter jungen Globetrottern

Ich fühle mich erschlagen

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Pattis Adventskalender 22: Liebes Christkind II

22(Im Magazin des Tages-Anzeigers gibt es jeweils eine Kolumne über eine bekannte Persönlichkeit, welche  aufzählt, was sie mag und was sie nicht mag.  Die Beiträge lesen sich wie Wunschzettel ans Christkind. Und ganau dazu haben sie mich inspiriert. Gestern: Was ich mir wünsche)

2. Was ich mir NICHT wünsche:


Dass all meine Träume sich erfüllen,
dass wir weiter die Welt zumüllen,
dass Raser hinter Rasern rasen,
dass Kühe nicht mehr draussen grasen,
dass ich ein kleines Haustier kriege,
(pro Haushalt reicht schon eine Ziege)
dass Angst und Panik uns anleiten,
dass wir verlernen, uns zu streiten.
Ich wünsch mir nicht, dass Kinder leiden,
dass wir uns nur noch modisch kleiden,
dass wir nur noch englisch sprechen,
dass wir die Versprechen brechen,
dass uns ein Minarettchen stresst,
dass mich der Bärtige verlässt,
dass wir uns ein Auto kaufen,
dass sich Kinder nicht mehr raufen,
dass alles immer schneller geht,
dass man die ganze Welt versteht,
dass Raucher böse Menschen sind,
dass man schon alles darf als Kind,
dass immer nur die Stärkeren siegen,
dass schwarze Schafe Tritte kriegen,
dass meine Kurven tiefer hängen,
dass Unbegabte nicht mehr sängen,
dass man nur mit Erdöl feuert,
dass man die Welt mit Schwänzen steuert,
dass mein Körper expandiert,
dass die Wirtschaft ganz stagniert,
dass die AHV versagt,
dass man mir nur Nettes sagt,
und Rückenschmerzen, Rheuma, Gicht,
wünsch ich mir vom Christkind nicht.

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Pattis Adventskalender 21: Liebes Christkind I

211(Im Magazin des Tages-Anzeigers gibt es jeweils eine Kolumne über eine bekannte Persönlichkeit, welche  aufzählt, was sie mag und was sie nicht mag.  Die Beiträge lesen sich wie Wunschzettel ans Christkind. Und ganau dazu haben sie mich inspiriert. Morgen: Was ich mir nicht wünsche)

1. Was ich mir wünsche:

Ich wünsch mir, dass ich weiter schreibe,
dass das W-Lan des Nachbarn offen bleibe!
Ich wünsch mir Spass bei jeder Paarung
und eine Laser-Bart-Enthaarung.
Ich wünsch mir von den Schülern Ruhe,
für Reste eine Tiefkühltruhe,
‘ne Digi-Cam zum Filmchen Drehen,
Digi-TV zum Filmchen Sehen.
Ich wünsche mir mehr Sachverstand
beim Stimmenfang in unserm Land.
Ich wünsch mir, dass Mörgeli bald wieder tanzt,
und dass der Ueli gut konkordanzt,
dass die Banker aus Krisen lernen,
sich Putzfrau und Big Boss nicht zu weit entfernen,
dass Eltern die Kinder wirklich erziehen,
dass sie die Konflikt nicht einfach fliehen.
Ich wünsch mir zu fressen, ohne zu feissen,
und nach meiner Heirat noch gleich zu heissen.
Ich wünsch mir Räbebappe mit Speck,
einen Putzmann für den Dreck,
eine feucht-fröhliche Stille Nacht.
Ich wünsch mir mehr Frauen an der Macht.
Ich wünsch mir, dass Männer die Kinder gebören,
und monatlich Blut unter Schmerzen verlören.
Und meiner Freundin wünsch ich viel Kraft,
während der umständlichen Schwangerschaft.
Ich wünsche mir mehr Wärme, bloss
ohne CO2-Austsoss.
Ich wish Obama, that he can.
Ich wünsch mir ein eigens Wireless-Lan.
Ich wünsch mir, dass vieles so bleibt, wie es ist,
dass es mehr schneit und weniger pisst,
dass HarmoS wirklich harmonisiert,
dass Intergration integriert,
dass der Bärtige bald doktoriert,
dass mein Blog Leser generiert,
dass uns kein schlimmes Unglück passiert,
dass der Staat nicht zu wenig Steuern kassiert,
dass man die Managerlöhne halbiert,
dass Lara Gut weiterhin gut trainiert
und dass alles läuft wie geschmiert.
Und nach dem Stress ein kühles Bier,
Liebes Christkind, das wünsche ich mir.

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