xSÜNDEr an EQUINOX II: Slam Poetry

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Gestern war Frühlingsanfang mit Sonne und Schnee, heute ist Equinox, Tagundnachtgleiche; Tag und Nacht halten sich die Waage. Meiner Waage fällt die Arbeit täglich leichter. Fast Fastenhalbzeit. Equinox, die Band, hat ihre CD getauft. Als Gotti durfte ich meinen Senf dazu reimen und die Bandgeschichte in Form von Slam-Poetry erzählen:
(Teilweise nur für Insider verständlich, bitte laut und schnell lesen!)

Bandgeschichte von EQUINOX

Biit
gimme the Biit, Biit
gimme the Biit, Biit
gimme the Biit, Biit

Sie singt,
sicher, silberhell, es klingt
wie flüssiger Mond-schein-t
wie die So- ne -tte Sonette,
Du-, Quar- und Quintette,
sie sang,
es klang
so jung, so schön
so-lo?

So locker schwang er die Hüfte,
Dickli -ch war er nie,
Kaugummikauend kannte ihn Die Clique ,
nannte ihn Kau-Boi,
treu
wie ein Pudel und genauso gelockt
lockt er geschickt
Töne aus der Pia
und dem Pia-no-ch ist er zu haben.

Diese Gaben
Talente, erkannten sie,
waren DMS, Diplom- Musik-Schule-Bekannte,
bekannten und taten sich zusammen,
zum Katzenjammer-jammen,
kammer-Musikalisch Muskeln anspannen

Sie duettierten sich,
verirrten sich,
stiegen hoch, sangen und sanken tief
auf Hochzeiten,
um auf der Plüschbank die Ewige Liebhudelei
mit Gedudel
zu begleiten,
eigene Liedzeilen zu bestreiten
war ein Ziel-sicher
war der Blick
von Dick-lieber als alles machte er Musik
mit Biit Bereut-er-es?

Tut er nicht,
denn man verspricht,
verschreibt sich dem Rock,
dem folk, dem Blues.
Freedom’s just another word for nothing left to lose
,
nothing but the Biit, sang Biit
von Bobby,
später mit Robby
an der Seite und an den Saiten,
Saitenmassierend,
bassistierte Ti-na-ch und nach entstand,
fand sich,
und verband sich
eine Band.
Happy End?

Noch nicht,
noch sorgten sorgenvolle Texte
dafür, dass man Bier exte
und in pathetischer Em-Pa-Thie
das erste Publikum verhexte,
bevor man Segel Richtung Süden setzte.

Dort ankerte, schlank und rank
auf einer Sandbank
die adriatische Barkasse,
Ein Boot gemacht
aus Tag und Nacht,
Equinox, 12 Stunden Schlaf,
danach 12 Stunden wach,
krass,
lachende Gestalten durchwachten die Nacht,
machten Kalbereien und sich spasseshalber nass!
Ach! Equinox, als Name, das wär doch was!

Ein Boot bot sich an als Bootschaft,
in Seenot schafft
man vieles gemeinsam,
gemein sangen die sirrenden Sirenen,
doch einsam dagegen
sang ein kec-ker-Stone in der Brandung!

Dann die Landung,
die gelang und
ein Vogel sang,
damit die Kasse klang, und
die Sammlung
von Hits und Gigs am Mike
machte musikalisch-schöne Töne
und als Master of Disaster
rast er
wie ein Vater für die Söhne
an Konzerte,
masterte
und meisterte Bass
und Mathias,
Pia-no und Pio-noch an der Klampfe,
Hänys Schlagzeug-Gestampfe,
Hahnen-Kämpfe
gab es nicht,
schlicht, Aus
-tritte,
bitte,
bleibt doch noch im Boot,
doch noch ist Equinox nicht tot,
segelt ins Abendrot
und findet Nord-Licht am Horizont,
an der gegnerischen Front,
denn als wäre es ein Freud’scher:
der Rettungsanker war ein Deutscher.

Carst-endlich eine nord-seebär-brummende Base,
das ist Casi
eine Basis, quasi
auf der das immer schwimmende Boot
nicht zu sinken droht,
dröhnend, fehlt jedoch noch ein Pochen, ein Puls,
der tönend zwingt,
der Blut zum Kochen und die Groopies zum lachen
oder stöhnen bringt.

Frischer Wind,
Vento
fresco,
Franco, Francesco
wie Rotbart
Lorusso, harrt er hart am Wind,
ohne Teutonen-Gehabe,
nicht einfach ein Schwabe,
nein einer mit einer Schlag-Hand-Habe-Gabe

But there is still no CD
jedoch ein hoch vergrippter High Grip Sidi
kein Abdel Assar von El Hama,
kein Drummer,
es ist Sidi ed-El-Krasser-E-Gitarre-Schrammer.
Der Hammer als Jammer
und ein Traum für jeden Poetry-Slammer

Dann ging es DownTown
zu downdown-en weich verhandelten sie
verwandelten sie
die Klänge und Gesänge,
wie das keinem andern Bär
so Lüc-kenlos famos
für wenig Moos
gelänge

Die Tour fuhr,
die Ton-Spur
führte nicht in versiffte Pubs,
man Dampfschiffte
und KiFFte
sich durch Kultur- und
Promi-Clubs,

Schwupps,
fischen wir,
erwischen wir,
mitten in der Rede,
eine CD
aus dem Nebel,
setzen alle Hebel
in Bewegung,
denn nun kommt die heutige Musik-Szenen-Belebung!
Musik spült an unsere Gestade
und beendet die Maskerade,
So nicht,
Sonne, Mond zeigt euer Gesicht!

Bisher stumm,
das Publikum,
ihr habts erraten,
ihr seid heut Sauf- und Taufpaten,
Erster Maat in Wort und Taten,
mit euch, nicht mit irgendeinem gemeinen Gesocks,
mit euch
taufen wir Equinox
saufen wir im Ex-Inox,
denn Equinox zog’s ins Ex-Inox,
in der Nacht vor der TagundNachtgleiche
und wir weichen
hier als Gast nicht,
bevor der Mast bricht.
Noch steht der Mast, fliesst der Most,
frisst noch nicht der Rost,
noch ist das Glück uns zugelost,
Noch findet jeder, der gern staunt, im Sound Trost,
doch gleich ist die Sau los,
und bevor der Applaus tost,
stosst an, im Namen des Godfathers of Music!
EQUINOX tauf ich dich
getrost,
und dann besauf ich mich.
Pr
ost!

3 Antworten bis jetzt »

  1. 1

    Biit sagte,

    Hey Patti
    No einisch es riise Kompliment. Din Poetry Slam esch s high light gsi a de Tauifi. I hoffe all die Kompliment, wo be mer glandet send deför, send au bes zo der cho. D Lüüt send begeischteret gsi. Wenn i d Konzertufnahme lose, denn losi zersch din Slam. Hammer Leischtig!! Danke.
    Gruess biit

  2. 2

    jacqui sagte,

    diin slaaaaaaaaaammmmmmmmmm esch wèrklich hammerguet!! und am kommentar vode biit a, hesch würkli erfolg gha demit! ich has jo gseit :) ))). un beso vo diiner consultant ;)


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